Friends with benefits: Kann F+ wirklich funktionieren?

Nicht erst seit dem Kinofilm „Friends with benefits“ spielt die „Freundschaft plus“ eine enorme Rolle in der heutigen Gesellschaft. Sie gilt als das verbesserte Modell der Affäre, doch ist sie das wirklich?

Die 23-jährige Bea und der 27-jährige Lars haben unabhängig voneinander eine Freundschaft mit besonderen Vorzügen gehabt und sind völlig unterschiedlicher Ansicht über Sinn und Sinnhaftigkeit des Ganzen. Warum vor allem Bea nie wieder ein solches Arrangement eingehen würde und was Lars an der F+ so gut gefällt, erfährst du jetzt!

Ein Tipp vorab: Der schnellste Weg um eine F+ zu finden, sind (casual) dating Apps. Nachfolgend unsere Favoriten.



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Was bedeutet Freundschaft Plus genau?

Die Freundschaft Plus ist so ein Mittelding aus allem. Sie ist keine Beziehung, denn dafür fehlen die Gefühle. Sie ist aber auch keine Affäre, denn ein wichtiger Bestandteil ist die Freundschaft. Sie ist tatsächlich eine Freundschaft mit Benefits. Eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen. Sie hat alle Vorteile einer innigen Freundschaft (Vertrauen, gemeinsame Interessen, Spaß miteinander) und gleichzeitig die sexuellen Vorzüge einer Beziehung. Einzig die Verpflichtungen, die über eine Freundschaft hinausgehen, die entfallen!

Bea: „Ich habe es mir so einfach vorgestellt. Nachdem mein Ex mich verlassen hatte, wollte ich zwar wieder Sex, aber auf keinen Fall mehr Gefühle für so einen blöden Kerl. Also habe ich mich irgendwann mit einem langjährigen Kumpel eingelassen, den ich schon immer scharf fand. Wir haben uns vertraut, immer schon und so war der Weg ins Bett ein Leichtes. Wenn ich nur geahnt hätte, dass dieses blöde Kuschelhormon bei mir alles ruinieren würde.“

Lars: „Genau das war es, was mich an der F+ gereizt hat. Ich hatte einfach keine Lust auf Verpflichtungen. Ich wollte flirten mit wem ich will, ausgehen wann ich will und trotzdem nicht wahllos mit verschiedenen Frauen Sex haben. Und hier das fwB (Anmerkung der Redaktion: fwB = Friends with Benefits) Konzept genau das richtige für mich. Wir haben das auch echt gut hinbekommen, Gefühle und Sex voneinander zu trennen. Und befreundet war ich mit meiner F+ schon vorher eine ganze Weile.“

Lars und Bea berichten beide davon, dass sie ihre F+ im Bekannten- bzw. Freundeskreis gefunden haben. Bei jungen Menschen ist das nicht unüblich. Oft entwickeln sich derartige Arrangements in Studenten-WGs, in größeren Cliquen oder über die Uni selbst. Doch was, wenn sich keine passenden „Friends with Benefits“ im Umkreis auftun lassen? Auch dann gibt es Möglichkeiten.


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Wie finde ich eine F+ am einfachsten?

Die meisten Freundschaften mit gewissen Vorzügen entwickeln sich einfach irgendwann oder werden online gefunden. Es sind vor allem Dating-Apps wie Tinder oder Casual Dating Seiten, aber auch Studenten-Apps wie Jodel, die Menschen auf der Suche nach Spaß und Freundschaft zusammenbringen. Ca. 2/3 Prozent der (männlichen) User auf Tinder sind auf der Suche nach einem One-Night-Stand oder einer F+. Bei den Männern sind verhältnismäßig mehr, doch auch die Frauen suchen mittlerweile gezielt danach.

Bea: „Ich hätte mir keinen fremden Typen für die F+ gesucht, denn da fehlt mir noch das Vertrauen. Deswegen habe ich meinen langjährigen guten Kumpel ausgewählt. Ich weiß aber von vielen Freundinnen, dass sie ihren Buddy mit Vorzügen online kennengelernt haben. Das Risiko war Freundinnen von mir zu groß, eine bereits bestehende Freundschaft zu zerstören. Zurecht.“

Lars: „Mir ist aufgefallen, dass viele Kollegen von mir gar keine Ahnung von einer F+ haben. Sie suchen zwar bei Tinder danach, wollen aber eigentlich nur fi**en. Das echte Konzept der Freundschaft Plus, mit dem Aufbau einer Freundschaft (!!!) scheint denen gar nicht bewusst zu sein. Denn wenn die besondere Freundin keinen Bock auf Sex hat, wird sie auch gar nicht erst zum DVD-Abend oder so eingeladen.“

Bea schneidet einen sehr wichtigen Punkt an! Die Umwandlung einer bestehenden Freundschaft in eine F+ ist immer mit einem Risiko verbunden. Wenn das Konzept scheitert, ruiniert es nicht selten die Freundschaft von Grund auf. Gleiches gilt übrigens auch für Kollegen, die plötzlich zu Bettgefährten werden.

Experten raten dazu niemals eine F+ mit einem Arbeitskollegen zu beginnen, denn im Job kann man sich schlecht aus dem Weg gehen. Der Leitspruch: „Never fuck the Company“ gilt also auch bei den Friends with Benefits.

Und auch Lars spricht ein wichtiges Thema an. Wie viel Freundschaft ist denn bei der F+ eigentlich okay? Und wo ist noch der Unterschied zur Affäre, wenn außer Sex nichts läuft? Es ist gar nicht so einfach, eine genaue Einordnung zu finden, wo eine Affäre endet und die F+ beginnt. Und wo ist dann eigentlich noch die Abgrenzung zur Beziehung? Denn immerhin praktizieren immer mehr Friends with Benefits das Konzept: „exklusiv“. Was nichts anderes bedeutet, dass das man nicht mehr mit anderen schläft!


Punktzahlen im Vergleich


Erfahrungen mit Freundschaft Plus?

Selbst Psychologen befassen sich mit dem Konzept der Freundschaft Plus und die Erfahrungen der (überwiegend jungen) Menschen sind äußerst unterschiedlich. Die größten Fallstricke sind allerdings immer die gleichen:

  • Einer von beiden verliebt sich
  • Eifersucht zerstört die F+
  • Beide verlieben sich und aus fwB wird ein Paar
  • Die ursprüngliche Freundschaft wird ruiniert

Nicht selten werden strenge Regeln für die Freundschaft+ aufgestellt. Man nimmt sich fest vor, einander nicht zu nahe zu kommen! Und dann verbringt man doch den Sonntag gemeinsam im Bett, einfach weil es so vertraut, so innig ist. Dass genau jetzt die große Falle lauert, ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Das Kuschelhormon Oxytocin wird ausgeschüttet und genau dieses Hormon sorgt für eine emotionale Bindung! Und die ist das größte Risiko bei einer Freundschaft Plus, wie Bea schmerzvoll erfahren musste.

Bea: „Für uns war klar, keine Gefühle, keine Bindung. Freunde waren wir ohnehin schon. Wir hatten uns auch keine Vorschriften gemacht, ob wir noch andere daten. Alles lief super, bis er dann wirklich ein Date mit einer anderen Frau hatte. Ich bin vor Eifersucht fast durchgedreht.

Zum Glück ging das Date in die Hose. Doch der Schlag ins Gesicht kam einen Tag später. Wir hatten Sex und quatschten danach über Gott und die Welt. Plötzlich gestand er mir, dass er sich doch irgendwie gern mal wieder verlieben würde. In dem Moment wurde mir schmerzhaft klar, dass ich längst in ihn verliebt war, ich für ihn aber überhaupt keine Option darstellte. Heute sind wir wieder locker befreundet, aber es tut immer noch weh ihn zu sehen.“

Lars: „Meine Freundschaft+ und ich kannten uns schon eine Weile, hatten mal hier und da geflirtet und uns dann eben für das fwB Konzept entschieden. Da wir beide beruflich extrem eingespannt hatten, war eine Beziehung für uns nicht sinnvoll. Heute sind zwei Jahre vorbei und wir sind ein Paar.

Wir hatten einfach Glück. Wir haben während unserer F+ gemerkt, dass wir uns auch im Alltag super ergänzen, keiner von uns beiden klammert und wir uns einfach guttun. Eines Abends habe ich das Ding beenden wollen, weil ich Gefühle entwickelt hatte. Als sie grinste und mir das gleiche gestand war klar, wir wagen uns auf die nächste Stufe. Mit Erfolg!“

Zwei typische Beispiele, wie eine F+ enden kann. Beas Beispiel kommt weitaus häufiger vor. Lars hat echtes Glück gehabt, denn dass sich beide ineinander verlieben, ist eher selten! Beas Erlebnis ist einer der Gründe, warum die F+ niemals im Beruf oder in der engen Clique stattfinden sollte. Denn was, wenn plötzlich alles aus ist und der normale Kontakt miteinander unmöglich wird? Eine neutrale Person, die mit dem privaten Leben nicht so stark verwurzelt ist, eignet sich bedeutend besser!


Unser Tipp
Unbedingt ausprobieren sollten Sie C-date. In allen Tests gab es viele Punkte und auch bei unseren Nutzern ist das Feedback durchweg positiv. Also unbedingt ausprobieren!

Do's and Dont´s in der Freundschaft Plus

Es ist die Frage aller Fragen: Was gehört zur Freundschaft Plus? Was macht man als Friends with Benefits? Gemeinsame Kinoabende? Sex? Ausflüge in der Clique? Händchenhalten? Und wo ist die Grenze zur Beziehung?

Wichtig: Enge Freunde, deren Freundschaft für dich bedeutungsvoll ist und die du nicht verlieren möchtest, sind KEINE guten Kandidaten für eine Freundschaft Plus!

Die Freundschaft + ist locker, sie ist geprägt von Spaß und all das darf sie auch beinhalten. Locker gemeinsam ins Kino gehen ist okay, das romantische Candle-Light-Dinner ist schon zu viel Beziehung!

Ein ganz böser Fehler ist die exklusive F+, denn wer nicht mehr mit anderen flirtet und in einer Freundschaft Plus „Treue“ an den Tag legt, ist doch eigentlich in einer Beziehung. Auch zu viel Zeit miteinander verbringen, wochenweise beieinander wohnen, die Familien kennenlernen und ähnliches gehört nicht zu Friends with Benefits! Hier ist die Gefahr viel zu hoch, dass sich auf mindestens einer Seite schließlich doch Gefühle entwickelt.

Was gehört zu Freundschaft Plus und was sollte man unbedingt vermeiden?

  • Zusammen einen trinken und Sex haben, aber nicht gemeinsam einschlafen und kuscheln
  • Ins Kino gehen und einen lustigen Abend verbringen, aber nicht ein Romantikwochenende verbringen
  • Hin und wieder miteinander chatten, aber nicht täglich ein guten Morgen Küsschen senden
  • In der Clique was unternehmen, aber nicht zur Familienfeier begleiten
  • Viel Zeit miteinander verbringen, aber nicht exklusiv auf andere Dates verzichten

Lea: „Am Anfang haben wir wie vorher auch, gelegentlich geschrieben, uns getroffen und sind meist im Bett gelandet. Irgendwann habe ich angefangen ihm von meinem Tag zu erzählen, wollte immer wissen, wo er ist und mit wem. Ich war mit ihm bei seinen Eltern, wir haben Witze über unsere gemeinsamen Kinder gemacht und ich habe gar nicht gemerkt, dass ich irgendwann einfach zu sehr geklammert habe. Es muss schon eine deutliche Distanz auf emotionaler Ebene gewahrt werden, sonst funktioniert das nicht.“

Lars: „Für mich war der Kontakt mit ihr von Anfang an schön und ich habe sie nie als störend oder zu viel empfunden. Lag aber auch daran, dass wir beide lockere Typen sind, die nicht klammern oder zu „needy“ sind. Ich kann mir vorstellen, dass es ziemlich nervt, wenn die eigentlich lockere F+ irgendwann stressig wird und sich aufdrängt. Das ist nicht der Sinn dahinter und wenn man sich nicht gerade, so wie ich, verliebt, dann ist das sicher auch ein Grund das Konzept zu beenden.“

Jeden Tag Kontakt haben bei einer Freundschaft Plus?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, denn es kommt auf das „davor“ an. Wenn langjährige Freunde plötzlich zu Sexfreunden werden, ändert sich am Kontakt meist nicht viel. Oft werden die Abende mit der Clique dann eben im Bett beendet. Doch bei einer neu entstandenen F+ sieht das anders aus. Hier ist dringend davon abzuraten, den täglichen Kontakt zu einem Ritual zu machen.

Am Anfang ist die Lust auf Sex groß und vielleicht verabredet man sich 3, 4- mal pro Woche. Doch wer auch nach ein oder zwei Monaten immer noch jeden Morgen zuerst ein Küsschen an die F+ schickt und abends nicht ohne einen gute Nacht Gruß von ihr einschlafen kann, ist längst auf dem Weg ins Gefühlschaos! Kontakt sollte eher locker vorherrschen. Mal ja, mal nein, ohne ein bestimmtes Schema!

Bea: „Genau das war mein Problem. Ich konnte irgendwann nicht mehr schlafen, wenn ich nicht wusste, dass er auch im Bett liegt. Am liebsten hätte ich ihn permanent bei mir gehabt. Und da hätte ich schon merken müssen, dass was im Busch ist. Ich habe mir aber immer eingeredet, dass er eben ein guter Freund ist. Blödsinn! Denn bevor wir Sex hatten, habe ich manchmal eine Woche gar nicht mit ihm geschrieben und hatte damit kein Problem.“

Lars: „Bei uns war es locker. Wir haben mal fünf Stunden am Stück gechattet und dann zehn Tage gar nicht. Das ist aber auch heute in unserer Beziehung noch so. Ein gutes Referenzbeispiel sind wir daher wohl nicht. Ich bin der Meinung, dass man in einer F+ nicht jeden Tag chatten muss, denn so geht auch irgendwann der Reiz verloren. Und darum geht es doch bei Friends with Benefits: Ein lockeres Konzept ohne Zwang mit einem gewissen, erotischen Reiz.“



Freundschaft+: und der Unterschied zu einer Affäre?

Der Unterschied zur Affäre? Eine gute Frage, denn der Übergang ist fließend. Auch bei einer Affäre kann es passieren, dass sich beide ineinander verlieben oder einer Gefühle entwickelt. Der größte Unterschied ist allerdings, dass die Affäre ausschließlich auf Sex ausgelegt ist, während die Freundschaft Plus eben auch eine Freundschaft integriert. Böse Zungen behaupten, dass die F+ lediglich eine Affäre unter neuem Namen sei oder auch eine Beziehung für all jene, die das Wort Beziehung nicht mögen!

Lea: „Eine Affäre ist für mich etwas, wo ich nur Sex im Kopf habe. Da ist mir egal ob es ihm gut geht, ob er verheiratet ist oder was er in seiner Freizeit macht. Bei einer Freundschaft Plus weiß ich, wann er Geburtstag hat, freue mich ihn auch ohne Sex zu sehen und habe ihn einfach gern.“

Lars: „Das kann ich für mich recht einfach definieren! Eine Affäre ist für mich ein Sex-Arrangement mit gelegentlichem Smalltalk. Eine Freundschaft Plus ist für mich eine Freundschaft, mit gelegentlichem Sex.“

Fazit:

Die Freundschaft Plus ist ein recht neues Konzept der Verbindung zwischen zwei Menschen. Sie kann funktionieren, wenn beide genau wissen, was sie wollen. Ungewollte Gefühle spielen bei der F+ deutlich häufiger eine Rolle als bei der Affäre und daher ist ein solches Arrangement im privaten Umfeld unbedingt zu vermeiden. Es ist immer ratsam, dass eine Freundschaft Plus neu gesucht und gefunden wird, das Internet eignet sich hierzu hervorragend.

Du suchst nach Freundschaft Plus? Diese Apps sind erfolgsversprechend!



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