Auf BeNaughty echte Dates ausmachen? Ein Erfahrungsbericht

BeNaughty ist in den angloamerikanischen Ländern ziemlich bekannt, hierzulande haben aber die wenigsten schon einmal etwas von diesem Casual-Dating-Anbieter gehört. Der Anbieter wirbt mit 20 Prozent mehr Frauen als Männer, für ein Erotikportal eine äußerst ungewöhnliche Zahl. Wer sind die Frauen und Männer, die sich hier anmelden und wir gut sind die BeNaughty Erfahrungen in der Realität wirklich? 

Jürgen ist 43, seit zehn Jahren verheiratet und lernt gerade den buchstäblichen Alltags-Blues seiner Ehe kennen. Im Schlafzimmer läuft nur noch an Feiertagen etwas, seine rechte Hand ist sein bester Freund. Das soll sich mit einem Seitensprung ändern und daher hat sich der typische „Durchschnittsmann“ bei BeNaughty registriert.

„Ich bin wohl das, was man einen Otto-Normalverbraucher nennt. Nicht überaus attraktiv, aber dennoch tageslichttauglich. Ich habe viele erotische Fantasien, die ich zu Hause nicht (mehr) ausleben kann. Ich möchte aber auch nicht ständig mit mir allein in der Dusche Spaß haben, daher suche ich einen Seitensprung. Das Aussehen ist mir ziemlich egal, sie sollte vor allem direkt sein und mich nicht wochenlang auf ein Date warten lassen.“

BeNaughty Erfahrungen: hier wird gelockt und geteasert

Zwischen 25 und 50 Jahre sind die Mitglieder von BeNaughty im Durchschnitt und sie suchen (angeblich) alle nach einem schnellen Date, nach Sex, nach einer unkomplizierten Freundschaft Plus. Ein Foto ist Pflicht bei der Anmeldung und so bekommst du direkt zu sehen, was dein Gegenüber zu bieten hat. Fünf Nachrichten pro Tag sind gratis, alles darüber muss bezahlt werden. Doch diese Gratisnachrichten reichen nicht aus, denn das Postfach quillt schon nach wenigen Stunden über.

„Ich war überwältigt von der Flut an Nachrichten, die in mein Postfach strömte. Die schönsten Frauen Deutschlands wollten mich kennenlernen. Sie geizten nicht mit ihren Reizen, schickten mir frivole Bilder und biederten sich förmlich bei mir an. Ich sage es mal mit offenen Worten: Ich bin zwar heiß, aber nicht blöd. Das diese Frauen nicht echt sind, war mir doch von Anfang an klar.“

Sogenannte Lock-Angebote oder auch „Moderatoren“ sind bei Portalen wie BeNaughty keine Seltenheit. Männer sollen mit falschen Profilen ermutigt werden in einen Premium-Account zu investieren. Auch soll die Kontaktrate hochgehalten werden. Doch hinter den scheinbar echten Traumfrauen verstecken sich professionelle Schreiber, die mit ihren Nachrichten animieren, anreizen und für ein gutes Gefühl sorgen. Echte Dates sind mit diesen Fake-Accounts aber nicht möglich.

Was ist erfahrungsgemäß bei BeNaughty real?

Die Nutzungsbedingungen von BeNaughty lassen Platz für Spekulation. Hier wird von „automatisierten Benachrichtigungen“ gesprochen, die gelegentlich an Nutzer versendet werden. Über den Umfang kann sich nur derjenige informieren, der ein Premium-Profil besitzt. Auch wird darauf hingewiesen, dass der Anbieter Profildaten der User an andere, zum Netzwerk gehörende Portale weitergibt und dort veröffentlicht. Es lohnt sich wirklich, einen Blick in die AGB zu werfen. Denn am Ende weißt du nicht mehr, wo du überall angemeldet bist.

Für Streitigkeiten unter Nutzern, für Schwierigkeiten bei Dates und für strafrechtlich relevante Inhalte übernimmt BeNaughty zu keinem Zeitpunkt Haftung. Es wird deutlich im Rahmen der Nutzungsbedingungen darauf hingewiesen, dass zu keinem Zeitpunkt kriminalpolizeiliche Überprüfungen der Mitglieder durchgeführt werden. Ferner distanziert sich das Unternehmen von Inhalten, die andere Nutzer veröffentlichen. Ein weiterer Punkt der Nutzungsbedingungen lautet, dass das Unternehmen die Echtheit von Nutzern nicht überprüft und daher nicht dafür garantieren kann.

„Ich glaube alle Frauen, die mir geschrieben haben, wollten mir nur Geld aus der Tasche ziehen. Entweder haben sie mir Links zu anderen Webcam-Plattformen geschickt oder aber sie haben mir so oft geschrieben, dass meine fünf Gratisantworten pro Tag nicht ausgereicht haben. Gibt es denn wirklich Menschen, die auf ein solches System reinfallen?“

Um Jürgens Frage zu beantworten: Ja, diese Menschen gibt es. Wer neu im Internet ist oder sich mit den Gepflogenheiten nicht auskennt, wird leicht Opfer dieser Lock-Fallen. Da sich der Anbieter vom Verhalten seiner Nutzer deutlich distanziert, ist hier auch vom Kundenservice keine Hilfe zu erwarten. Bleibt die Frage offen, ob sich die Mitgliedschaft bei BeNaughty überhaupt lohnt.

Verzweifelte Männer, verführerische Frauen

Frauen und Männer, beide haben Lust auf Sex, einem Treffen steht nichts mehr im Weg. Doch gab es jemals erotische Dates, die über BeNaughty arrangiert wurden. Der Legende zufolge gab es sie, doch irgendwie kennt niemand jemanden, der bereits wirklich an einem solchen Date beteiligt war. Auffällig ist, dass der Nachrichtenstrom sofort abreißt, sobald ein Mitglied eine der teuren Premium-Mitgliedschaften erworben hat.

Diese haben es wirklich in sich, für drei Monate werden bereits mehr als 100 Euro fällig. Damit liegt BeNaughty preislich über dem Durchschnitt, bei wenig bis gar keinem Kundensupport und wenig Chancen auf Erfolg. Immerhin, Premium-Mitglieder können Videos von sich verschicken. Doch trotz Bitten wird diese Funktion von weiblicher Seite nahezu nie genutzt.

„Als ich meine Premium-Mitgliedschaft abgeschlossen habe, bekam ich keine Nachrichten mehr. Es war wie abgeschnitten. Vorher wollten mich mehr als 30 Frauen kennenlernen, danach verloren sie schlagartig das Interesse. Ich habe bestimmt 200 Nachrichten verschickt und lediglich 15 Antworten bekommen. Dreimal wurde mir abgesagt, 12-mal wurden mir Links zu anderen Plattformen geschickt. Das kann doch nur *** sein.“

Es ist das typische Phänomen, was Locknachrichten kennzeichnet. Diese werden gezielt an Männer (oder Frauen) verschickt, die noch keine Entscheidung für einen Premium-Account getroffen haben. Immer häufiger trudeln Nachrichten von überaus attraktiven Profilen ein. Selbst Bilder werden verschickt. Wer sich begehrt fühlt, antworten möchte, sich bereits im siebten Datinghimmel fühlt, wird nach dem Kauf der Mitgliedschaft in die Realität zurückgeworfen. Von all den lüsternen Damen ist dann nämlich keine mehr übrig.

BeNaughty Kündigung dringend auf den Weg bringen

Wer sich bei BeNaughty für eine Premium-Mitgliedschaft entscheidet, sollte diese am besten sofort wieder kündigen. Das System beinhaltet ein Abonnement. Kündigst du nicht, verlängert sich das Abo immer wieder um den zuvor gebuchten Zeitraum. Grund genug also, direkt nach Abschluss der Premium-Buchung zu kündigen. Du kannst dann noch die volle, von dir gekaufte Laufzeit nutzen, gehst aber nicht die Gefahr ein, die Kündigungsfrist zu verpassen.

„Ich habe für zwei Wochen bezahlt und direkt gekündigt. Ich kenne mich. Ich bin so vergesslich, ich hätte es vergessen und dann wären direkt noch zwei Wochen lang Zahlungen fällig gewesen. Für mich ist aber klar, dass BeNaughty nicht das richtige Portal für mich ist. Ich bin nicht auf den Kopf gefallen und hier eine reale Frau zu finden scheint mir so unrealistisch, wie dass auf dem Mars Menschen leben.“

BeNaughty bietet unterschiedliche Laufzeiten an. Von 14 Tagen bis zu einem Jahr ist hier alles dabei. Natürlich ist die einjährige Mitgliedschaft monatlich günstiger als die 14-tägige Variante, doch ob sich die langfristige Investition wirklich lohnt, scheint fraglich.

Das BeNaughty Fazit nach 14 Tagen

Jürgens BeNaughty Erfahrungen sind nach 14 Tagen klar. Er wird das Portal nicht weiter nutzen und sich nach einer Alternative umsehen. Grundsätzlich ist er überzeugt von Onlinedating, auch wenn es um erotische Treffen geht. Dafür muss er allerdings die Chance haben, reale Frauen kennenzulernen. Seine Erfahrungen hat er in einer Pro- und Contraliste zusammengefasst:

Pro:

  • Website lässt sich gut bedienen
  • Angeblich mehr Frauen als Männer aktiv
  • Simple Anmeldung in zwei Minuten

Contra:

  • Lockangebote für Basismitglieder sind an der Tagesordnung
  • Nach Kauf einer Premium-Mitgliedschaft kommen keine Nachrichten mehr
  • Anbieter entzieht sich laut Nutzungsbedingungen jeglicher Verantwortung

Ist BeNaughty wirklich gut für die Suche nach Erotik?

Jürgen ist einer von vielen Ehemännern, die erotische Abwechslung außer Haus suchen. Dies moralisch zu beurteilen obliegt einem jedem selbst. Doch Portale die BeNaughty spielen mit der Lust dieser Männer (und Frauen). Es gibt seriöse und gut funktionierende Casual-Dating-Portale in Deutschland, aber dieses gehört eher weniger dazu. Natürlich hat jeder Interessent die Möglichkeit, sich selbst ein Bild durch Blick auf die Nutzungsbedingungen zu machen. Doch Jürgens eindeutiges Fazit ist: BeNaughty? Nie wieder!

Welche Alternativen gibt es zu BeNaughty in Deutschland?

Das sind die BeNaughty Alternativen im Vergleich.



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Punktzahlen im Vergleich


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9,5

  • Schnelle Anmeldung
  • Basismitgliedschaft kostenlos zum Test
  • Äußerst kontaktfreudige Mitglieder
  • Live Cam Unterhaltung sorgt für schnellen und vielseitigen Spaß
  • Ausgefeilte Suchfunktionen lassen keine Wünsche offen (z.B. Suche nach Körbchen-Größe)
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